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Was ist das?

Die Bedeutung vieler Begriffe und Abkürzungen aus dem Umweltrecht sind auf den ersten Blick nicht selbsterklärend. Im Lexikon finden Sie deshalb eine kurze Erläuterung der Begriffe und Abkürzungen, die in diesem Online-Angebot verwendet werden. Sie können sich so schnell und unkompliziert einen ersten Eindruck verschaffen, welche Bedeutung sich hinter diesen Begriffen verbirgt.

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Verwaltungsvorschriften

Im Gegensatz zu den Rechtssätzen (Gesetze und Verordnungen) stellen Verwaltungsvorschriften reine Verwaltungsinterna dar. Eine vorgesetzte Behörde trifft darin Anordnungen gegenüber einer nachgeordneten Behörde. Den Verwaltungsvorschriften für eine Vielzahl von gleichgelagerten Fällen entspricht im Einzelfall die Weisung.

 

Ihr Zweck liegt insbesondere in der Gewährleistung einer effektiven und einheitlichen Verwaltungstätigkeit. Einer Ermächtigungsgrundlage in einem Gesetz oder einer Rechtsverordnung bedarf es nicht. Die übergeordnete Behörde ist bereits durch ihre Weisungsbefugnis zu ihrer Anordnung berechtigt. Für den Bürger sind Verwaltungsvorschriften nicht verbindlich, so dass ihm gegenüber auch kein darauf beruhender Verwaltungsakt ergehen darf.

 

Beispiel: VwVwS (Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe), TA-Luft etc.

Alternativen: -