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Was ist das?

Die Bedeutung vieler Begriffe und Abkürzungen aus dem Umweltrecht sind auf den ersten Blick nicht selbsterklärend. Im Lexikon finden Sie deshalb eine kurze Erläuterung der Begriffe und Abkürzungen, die in diesem Online-Angebot verwendet werden. Sie können sich so schnell und unkompliziert einen ersten Eindruck verschaffen, welche Bedeutung sich hinter diesen Begriffen verbirgt.

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Wassergefährdungsklasse

Wassergefährdende Stoffe sind feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, nachhaltig die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern (§ 19g WHG). Wassergefährdende Stoffe (Flüssigkeiten, Feststoffe und Gase) werden in drei Wassergefährdungsklassen (WGK) eingeteilt.

Beispiel zur Ermittlung von Wassergefährdungsklassen und Stoffgemischen

  • 1. In einem Abschreckbecken einer Härterei befindet sich ein Wassergemisch, dem 4% Komponenten der WGK 2 und keine Komponente der WGK 3 enthalten sind. Für das gesamte Gemisch ergibt sich die WGK 1.
  • 2. Wird diesem Gemisch nun noch ein Frostschutz mit der WGK 3 in einem Anteil von 0,25% zugesetzt, ergibt sich die WGK 2.
  • 3. Ein Gemisch enthält 20% WGK 2 und 80% WGK 1 Stoffe, es ist daher in WGK 2 einzustufen. Wird dieses Gemisch im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt, so ergibt sich im verdünnten Gemisch ein Anteil von 10% WGK 2 Stoffen, das Gemisch ist weiterhin in WGK 2 einzustufen. Wird im Verhältnis 1:4 verdünnt, so beträgt der GWGK 2 Stoffanteil nur noch 4% und das verdünnte Gemisch ist der WGK 1 zuzuordnen.
Alternativen: WGK