» Konzentration auf die Kernkompetenzen

   Was sich im Energiebereich zum Wachstumsmarkt entwickelt hat, wird im Bereich des Wassermanagements in Industrieunternehmen noch selten genutzt: das Contracting als Alternative zu eigenen Investitionen. Dabei liegen hier große Potenziale, wie das von der Effizienz-Agentur NRW gestartete Pilotprojekt „Contracting in der Prozesswasseraufbereitung“ zeigt.

   Ob wachsende technologische Anforderungen, steigende Wasser- und Abwasserpreise, veraltete Anlagentechnik oder die Erweiterung der Kapazitäten – viele Faktoren bestimmen die Entscheidung, ob das Unternehmen sein Wassermanagement neu gestalten muss. Doch nach dem „Ob“ steht das „Wie“ im Mittelpunkt der Überlegungen. Das Contracting kann eine Alternative zur Eigeninvestition in Anlagen und Mitarbeiterschulung sein.

   Das Unternehmen investiert nicht in Anlagentechnik, sondern erwirbt eine vorab definierte Dienstleistung. Der Contractinggeber plant, finanziert, errichtet und betreibt die Anlage. Das Unternehmen mindert sein Risiko und hat eine zuverlässige, vertraglich abgesicherte Planungsgrundlage.

   Ein weiterer Vorteil für das Unternehmen ist die Möglichkeit, sich stärker auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, da das Wassermanagement vom Contractinggeber übernommen wird.
 
| Druckversion | nach oben |