PIUS – Recht leicht gemacht
EFA – Effizienz Agentur NRW
Informationen und Hinweise

Container mit gemischten Abfällen

Informationen und Hinweise

Soweit es möglich ist, sollten Container im Freien über ein Deckelsystem verfügen oder unter einem Dach stehen. Regenwasser macht durchschnittlich 10% des Gesamtgewichtes aus und muss bei der Entsorgung nach Gewicht mit gezahlt werden.

Abfall zu verwerten ist günstiger als ihn zu beseitigen:

Sie können die Abfallmenge zur Beseitigung beträchtlich reduzieren, wenn Sie Abfälle sortenrein und getrennt voneinander sammeln sowie Sammelsysteme verwertbarer Abfälle und Rücknahmeinitiativen nutzen. Dadurch halten Sie gleichzeitig die Anforderungen aus dem AbfallrechtAbfallrecht
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Zum Schutz der Umwelt ist die Abfallentsorgung gesetzlich geregelt. Unter den gesetzlichen Abfallbereich fallen Gegenstände, Stoffe, Rückstände oder Reste, deren sich der Besitzer entledigen will.
 
ein!

Aufbau eines innerbetrieblichen Abfalltrenn- und Erfassungssystems unter Einbeziehung der Mitarbeiter:

 

  • Abfallanalyse
    (Wo fallen Abfälle an und wie setzt sich der gemischte AbfallAbfall
    Alle beweglichen Stoffe oder Gegenstände, die in einem Abfallverzeichnis enthalten sind und derer sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss.
    zusammen?
    Definieren Sie die Anfallstellen in Ihrem Unternehmen und erarbeiten Sie Optimierungsmöglichkeiten (z.B. Verschnittmengenminimierung, effizienterer Betriebsmitteleinsatz etc.). Eine prozessorientierte Stoffstromanalyse kann unterstützend eingesetzt werden: der PIUS-Check)
  • Abfallvermeidung/-verwertung
  • Sammellogistik
    (Geeignete, vor allem beschriftete Behälter an den Anfallstellen aufstellen, Einweisung und Kontrolle der Mitarbeiter.)
  • Entsorger
    (Klären Sie mit dem Entsorger, ob dieser bei Ihrem Gewerbeabfall die Anforderungen aus der GewAbfVGewAbfV
    Verordnung über die Entsorgung von gewerblichen Siedlungsabfällen und bestimmten Bau- und Abbruchabfällen.
    einhält.)


Für den anfallenden Restmüll muss jeder Gewerbebetreiber mindestens eine Restmülltonne der Kommune aufstellen. Das Restmülltonnenvolumen wird in der für den Kreis bzw. der Stadt zuständigen Satzung festgelegt.

Meist bemisst sich der Wert nach folgender Formel:

Restmülltonnenvolumen = branchenspezifischer Einwohnergleichwert x Mindestabfallvolumen x Anzahl der Mitarbeiter.


Öffnungsklausel: Voraussetzung ist neben einem Antrag der Nachweis des Unternehmens, dass durch Vermeidungs- und Verminderungsstrategien ein verringertes Restmüllaufkommen realisiert werden konnte.

» weitere Informationen unter

Abfall